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Wie kommt es zu Lawinen?
Lawinen entstehen im Gebirge, wenn innerhalb weniger Tage auf steilen Hängen viel Schnee fällt. Schon Hänge ab einer Neigung von 25° sind gefährlich. Das ist ungefähr so steil wie die Neigung eines durchschnittlichen Hausdaches.
Besonders gefährlich wird es, wenn zusätzlich zum Schneefall noch ein heftiger Wind weht oder wenn nach dem Schneefall die Temperatur schnell ansteigt.
Lawinen werden meist durch Erschütterungen (z.B. durch eine Skifahrergruppe) ausgelöst. Sie können aber auch ohne äußere Einwirkung abrutschen.
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Wie kann man sich schützen?
Wer abseits der Pisten Skifahren möchte, muss vorher unbedingt den Lawinenlagebericht lesen. Auf diesem wird die Lawinengefahr für die verschiedenen Regionen der Alpen aktuell angegeben. Du findest die Berichte der verschiedenen Alpenländer im Internet unter www.lawine.org.
Außerdem muss jeder Skifahrer, der abseits der gesicherten Skipiste fährt, eine Notfallausrüstung dabei haben. Sie besteht aus einem Verschüttetensuchgerät, einer Lawinenschaufel einer Lawinensonde.
Um die Ausrüstung richtig verwenden und die Lawinenlage vor Ort einschätzen zu können, sind Lawinenkurse sehr wichtig. Für Schüler besonders zu empfehlen sind die Angebote des JDAV Projektes Check Your Risk
Sowohl in Skigebieten als auch an gefährlichen Hängen über vielbefahrenen Straßen werden nach großen Schneefällen Lawinen durch Sprengungen gezielt ausgelöst.
Um große Hänge, die über Bergdörfern oder wichtigen Straßen liegen abzusichern werden auch feste Lawinenverbauungen (sie sehen aus wie riesige Stahlzäune) errichtet. Um einzelne Häuser zu schützen werden oft auch Schutzwälle aus Stein und Beton gebaut. Der natürlichste und billigste Schutz sind jedoch intakte Schutzwälder.
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Videoclip zu einer Skifahrerlawine |
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