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Ein Schneeschuh
ist eigentlich kein Schuh sondern eher eine Art großer Teller, den man sich unter den Schuh schnallt. Mit diesen Dingern an den Füßen kann man im Schnee laufen. Die breite Auflagefläche verhindert, dass man dabei allzu tief einsinkt.
Erfunden haben die Schneeschuhe angeblich die Indianer Nordamerikas. Aus geflochtenen Weidenzweigen haben sie eine Art Reifen gebastelt und mit Lederriemen an ihre Schuhe geschnallt. So konnten sie sich auch im Winter im verschneiten Wald fortbewegen. Diese ursprünglichen Schneeschuhe schauen ein bisschen aus wie ein Tennisschläger. |
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Heutzutage
sind Schneeschuhe meist aus Kunststoff. Ähnlich wie bei Skiern gibt es eine Bindung, in die man mit den Bergschuhen einsteigt. Die Bindung ist beweglich und man kann sie an der Ferse hochklappen und dann bequem bergauf laufen. Zum Abstützen hat man in jeder Hand einen Skistock
Die ersten Schritte sind ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Man muss etwas breiterbeiniger laufen als normal, ungefähr so, wie ein Cowboy, der gerade vom Pferd gestiegen ist. Man hat sich aber schnell an diese Gehweise gewöhnt. |
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Querfeldein
Cool ist es, dass man mit den Schneeschuhen wirklich überall im tiefen Schnee gehen kann. Zum Beispiel macht es riesen Spaß durch einen verschneiten Winterwald zu wandern. Ohne Schneeschuhe kämst du da niemals durch. Das bergauf laufen ist natürlich anstrengend, aber bergab geht’s dann fast von selbst.
Dabei muss man aber auch darauf achten, dass man nicht die Wildtiere stört. Rehe, Hasen oder auch Birkhühner sollten nicht aufgeschreckt werden. Wenn die durch den tiefen Schnee flüchten müssen, verbrauchen sie viel Energie und die fehlt ihnen dann vielleicht, um den harten Wintern zu überstehen. |
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Achtung Lawinen!
Wenn man mit Schneeschuhen in den Bergen unterwegs ist, wo links und rechts steile Hänge sind, dann muss man natürlich auch auf die Lawinen aufpassen. Je steiler die Hänge sind, desto größer ist nach Neuschneefällen die Lawinengefahr. Bei hoher Gefahrenstufe soll man deshalb gar nicht mehr in gefährdete Gebiete gehen.
Zusätzlich zu den Schneeschuhen und Skistöcken braucht man eine Notfallausrüstung. Dazu gehört ein Verschütteten-Suchgerät (VS-Gerät), eine Schaufel und eine Lawinensonde. Das VS-Gerät sendet elektronische Signale aus. Falls jemand von einer Lawine verschüttet wird, kann man mit einem anderen Gerät den Verunglückten schnell auffinden. |
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In der Spur
Mit Schneeschuhen kannst du also auch im Winter bei Schnee eine Wanderung auf einen Berg machen. Häufig trifft man unterwegs auf Skitourengeher. Die steigen mit Ski auf unter die sie „Felle“ (aus Kunststoff) geschnallt haben. Und die mögen es gar nicht, wenn man mit Schneeschuhen in ihrer Skispur läuft, weil das die Skispur kaputt macht. Wir machen ja sowieso viel lieber unsere eigene Spur! |
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